Wallbox

Zuhause?

Was ist überhaupt eine Wallbox?

Loxone Wallbox Hanse smart GmbH Bremen

In unserem neuesten Blogbeitrag möchten wir euch näher bringen, was überhaupt eine Wallbox ist, warum eine Installation im Eigenheim Sinn macht und welche Vorteile das neueste Produkt unseres Partners Loxone bringt und welche Quellen ihr in Anspruch nehmen könnt, um eure Investitionskosten zu verringern.

 

Die nächste Ladestation für euer Elektroauto ist Kilometer weit weg, ihr habt wenig Zeit und möchtet euch den Komfort einer eigenen Ladestation nach Hause holen? Dann sind wir der richtige Ansprechpartner für euch. Ihr spielt mit dem Gedanken euch ein Elektroauto anzuschaffen und wollt euch vorerst über die Kosten einer eigenen Ladestation informieren? Sprecht uns an!

 

Optimale Schnittstelle

Eine Wallbox bildet die optimale Schnittstelle zwischen dem häuslichen Stromnetz und dem Elektrofahrzeug. Durch einen entsprechenden Laderiegel ist das Laden an einer haushaltsüblichen 230V Steckdosen zwar durchaus möglich, jedoch sind diese i. d. R. nicht für eine lange Ladezeit unter hoher Last geeignet. Dies könnte schnell zu Überhitzung oder gar Kabelbrand führen, sodass man die Haushaltssteckdose nicht mit solch hohen Ladeströmen belasten sollte. Zudem ist auch immer der Zustand der vorhandenen Elektroanlage mit zu bewerten, vor allem in Altbauten ist die Elektroinstallation häufig nicht zum Laden eines E-Fahrzeuges ausgelegt.

Von dieser Gefahr abgesehen, ist die Ladezeit ein wesentlicher Faktor um über die Anschaffung einer Wallbox nachzudenken. Lädt man ein Elektroauto an einer haushaltsüblichen Haushaltssteckdose auf, benötigt man bei einem 40kWh Akku mind. 18 Stunden bis zur vollständigen Ladung. Dies kann man mit einer Wallbox erheblich minimieren. Je nach Leistung der Wallbox landet man hier bei ca. 1,9 – 3,7 Stunden.

 

Zeit und Geld sparen

Neben dem Komfort sein Elektroauto schnell und sicher zuhause laden zu können, spart ihr mit der Anschaffen einer Wallbox ebenfalls Zeit und Geld.

Die Preise für Diesel, Benzin und Gas steigen stetig weiter und ein Ende ist nicht wirklich in Sicht. Von den Kostensteigerungen sind leider ebenfalls öffentliche Ladestationen betroffen. Somit wird es auch für Nutzer von Elektroautos teurer. Hierbei sollte jedoch nicht vernachlässigt werden, dass ihr mit der Nutzung von E-Autos maßgeblich zur Verminderung des CO2 Ausstoßes sowie zur Erreichung der Klimaneutralität beitragt.

Neben dem haushaltseigenem Strom bleibt der eigene Solarstrom konstant günstig. Natürlich bedeutet eine Photovoltaikanlage eine einmalige höhere Investition, führt aber zu hohen Kosteneinsparungen sowie zu einer erheblichen Verringerung des eigenen CO2-Fußabdruckes. Bei intelligenten Wallbox-Systemen ist in der Regel eine Einstellung möglich, dass vorrangig nur dann geladen wird, sofern die PV-Anlage einen Überschuss produziert hat. Somit wird der Eigenverbrauch gesteigert, der Umwelt wird geholfen und es spart dabei auch noch bares Geld.

Allerdings kann nicht jede Wallbox das E-Auto mit dem eigenen überschüssigem Strom der Photovoltaikanlage betanken. Hier ist bei der Auswahl der Produkte zwingend zu beachten, dass diese auch kompatibel miteinander sind. Gerne beraten wir euch nähergehend zu diesem Thema.

Loxone Wallbox

Am 17.11.22 hat nun auch unser Partner Loxone seine neue Wallbox präsentiert. Die Wallbox von Loxone eignet sich insbesondere bei der Nutzung einer Photovoltaikanlage und ermöglicht eine vollautomatische Regulierung der Ladeleistung zwischen 1,38 und 11 kW. So wird ein effizientes PV-Überschussladen garantiert und ihr könnt euer Auto auch bei nur geringem solaren Ertrag mit 100% Solarstrom betanken.

Daneben bringt die neue Wallbox 5 frei definierbare Lademodi mit. Sofern gerade Sonnenflaute ist, kann einfach kurzfristig die volle Ladeleistung inkl. Netzbezug in Anspruch genommen werden. Alternativ kann auch für eine definierte Zeit unter Netzbezug geladen werden und anschließend wieder ausschließlich mit Solarertrag. Oder, oder, oder.

Die neue Wallbox verfügt weiterhin über ein integriertes Erweiterungsmodul, d.h. es kann z.B. der NFC Code Touch, Pure Touch oder der Touch Pure Flex integriert werden. Loxone hat hier einen extra für die Wallbox vorkonfigurierten Touch Pure Flex entworfen. Dieser eignet sich perfekt zur schnellen Bedienung eures Lademanagements.

Es kann durch die integrierte Modbus-Schnittstelle ebenfalls kinderleicht ein Energiezähler oder andere Geräte eingebunden werden.

Weitere Informationen findet ihr in dem offiziellen Video von Loxone zur Veröffentlichung der neuen Wallbox:

 

Loxone Wallbox, Hanse Smart GmbH

Die Wallbox ist aufgrund ihrer Innovation eine Investition, die sich bereits nach kurzer Zeit bereits bezahlt macht. Folgendes Rechenbeispiel zur Veranschaulichung:

Fahrleistung: 20.000 km pro Jahr

Verbrauch pro 100 km: 20 kWh (0,2 kWh pro km)

Kosten pro kWh-Netzbezug: 0,33 €

Autarkiegrad: bis zu 90 % inkl. E-Auto in einem mit Loxone automatisierten Gebäude 

20.000 km pro Jahr x 0,2 kWh pro km x 0,33 € x 90 %

= 1.188 € eingesparte Stromkosten pro Jahr

Solltet ihr euch für dieses Thema interessieren, sprecht uns gerne an

Die THG-Quote - Kostenreduzierung zur Anschaffung einer Wallbox

Die THG-Quote für das E-Fahrzeug

Damit die Bundesrepublik Deutschland die gesetzten Klimaschutzziele erreichen kann, müssen auch die Co2-Emissionen im Verkehrssektor sinken. Mineralölkonzerne welche in Deutschland Co2-verursachende Kraftstoffe in Umlauf bringen wollen, dürfen nur eine bestimmte Menge an Treibhausgasen ausstoßen. Für jede Tonne CO2, für die sie zusätzlich verantwortlich sind, müssen sie ab 2022 eine Strafe zahlen. Diese Bußgelder können jedoch vermieden und durch den Kauf von THG-Quoten – also eingespartem CO2 – von Dritten kompensiert werden

Wie bereits oben in unserem Beitrag erwähnt, tragen auch Elektrofahrzeuge zur Verminderung von CO2-Emissionen bei, daher kann jeder Besitzer eines Elektrofahrzeuges seine THG-Quote über entsprechende Anbieter verkaufen.

Im Jahr 2022 hat man sich so eine Prämie von ca. 350 € sichern können. Nach aktueller Aussage der Finanzverwaltung muss diese Prämie nicht versteuert werden.

Die THG-Quote kann jedes Jahr erneut verkauft werden und aktuell ist davon auszugehen, dass diese in den nächsten Jahren weiter steigen wird.


Die THG-Quote für die Wallbox

Mit Blick auf die THG-Quote wird unterschieden ob es sich um eine öffentliche oder private Ladestation handelt. Nur öffentliche Ladestationen lassen sich mit Hilfe der THG-Quote monetarisieren.

Grund dafür ist, dass mit dem Bereitstellen von öffentlicher Ladeinfrastruktur der Umstieg auf die Elektromobilität gefördert werden soll.

Bis zu 18 ct pro Kilowattstunden erhalten Betreiber öffentlicher Ladestationen und bis zu 35 ct pro Kilowattstunde, wenn der Strom aus lokalen und erneuerbaren Energien stammt. 

Nun könnte man als Eigenheimbesitzer meinen, dass die heimische Ladestation generell nicht als öffentliche Ladestation eingesetzt werden kann. Hier hat der Gesetzgeber jedoch ein paar Lücken gelassen und zum aktuellen Zeitpunkt (11.2022) ist es durchaus noch möglich, die heimische Ladestation bei der Bundesnetzagentur als öffentlichen Ladepunkt anzumelden und somit von der THG-Quote zu profitieren.

Wir haben die THG-Quote unseres Fahrzeuges über Elektrovorteil.de* verkauft und können den Anbieter daher ohne schlechtes Gewissen empfehlen.  Weiterführende Informationen sind dort ebenfalls zu finden.

*affilite Link

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