Smart Home

im Alter

Blog Smart Home im Alter Hanse Smart GmbH Bremen

Oder für Menschen mit Handicap

Es ist ein Irrglaube zu denken, dass das Thema Smart Home nur für junge und/oder technikaffine Menschen infrage kommt. Der demografische Wandel zeigt uns immer deutlicher, wie sich die Altersstruktur unserer Gesellschaft verändert und der Anteil der älteren Bevölkerung stetig wächst. Wir werden immer älter, brauchen mit steigendem Alter mehr Unterstützung und die Pflegekräfte sind knapp. Insofern resultiert ein stetig steigender Bedarf an Hilfs- sowie auch Sicherheitsangeboten zur Unterstützung im zunehmenden Alter. Meist fürchtet die ältere Generation nichts mehr als den Verlust der Selbstständigkeit sowie der eigenen Privatsphäre.

Wir möchten euch mit diesem Blogbeitrag die Möglichkeiten aufzeigen, welche im Alltag unserer Rentengeneration hilfreich und unterstützend sein können.

Ambient Assisted Living

Der Übergriff AAL (Ambient Assisted Living) bezeichnet Maßnahmen, welche Senioren in ihrem Lebensabend mit dem Ziel unterstützen, sie jedoch nicht in ihrer Unabhängigkeit einschränken. Ferner trägt Gebäudeautomation dazu bei, dass alternde Menschen länger unabhängig in den eigenen vier Wänden verbleiben können. Die Technik kommt ohne Kameras aus, welche leicht die Privatsphäre einschränken und ein Gefühl von ungewollter Beobachtung schaffen. Insbesondere für alleinstehenden Senioren stellt ein möglicher Sturz mit anschließender Bewegungsunfähigkeit eine große Gefahr dar. Unbemerkt kann dies ein böses Ende nehmen. Ein Telefon oder Lösungen wie „Panikknöpfe“ sind nicht immer erreichbar.

 

Neben Senioren betrifft der Überbegriff AAL natürlich auch Menschen mit Handicap. Auch diese möchten so unabhängig und selbstbestimmt leben, wie nur möglich. Die Möglichkeiten des Smart Home können auch hier mit der richtigen Betreuung Anwendung finden und im Alltag unterstützen.

Indirekte Überwachung

Mit unserem Partner Loxone können wir die indirekte Überwachung von Gewohnheiten betreffender Personen realisieren.

Es gibt zum einen die Möglichkeit der sog. „passiven Überwachung“, mit welcher Sensoren (z.B. Bewegungsmelder/Präsenzmelder oder Türkontakte) auffällige Situationen erkennen können und hierdurch ein Notruf ausgelöst werden kann.

Auffällig ist es zum Beispiel, wenn die betreffende Person für gewöhnlich täglich um 8:00 Uhr aufsteht. Der Bewegungsmelder erkennt bis 10:00 Uhr allerdings noch immer keine Bewegung. Eine weitere auffällige Situation könnte sein, wenn die betreffende Person täglich mit ihrem Hund spazieren geht und die Haustür bis 12:00 Uhr noch immer nicht geöffnet wurde.

Bei beiden Beispielen werden bei eintreffen dieser Situation die hinterlegten Personen per Push-Nachricht kontaktiert und alarmiert. Auch gibt es die Möglichkeit des  Loxone Caller Services. Mit diesem kann bei auffälligen Situationen auch ein telefonischer Notruf mit einer vorab definierten Nachricht ausgelöst werden.

Hier findet ihr noch weitere Informationen zum Präsenzmelder:

Sicherheit

Eine weitere sinnvolle Möglichkeit betrifft die Beleuchtung. Es ist möglich, dass beim nächtlichem Aufstehen automatisch verschiedene Lichtquellen angeschaltet werden, ohne dass im Dunkeln der Lichtschalter gesucht werden muss. Die Gefahr eines Sturzes wird dadurch minimiert und die betreffende Person kann sicher mit genügend Licht zum Bad gelangen.

Ferner gibt es im Bereich Sicherheit noch weitere sinnvolle Möglichkeit, welche ein Smart Home mit abdecken kann. Um größere Schäden am Gebäude durch einen Brand oder einen unbemerkten Wasseraustritt zu vermeiden und insbesondere auch die Bewohner zu schützen, ist ein zuverlässiges Meldesystem unerlässlich. Hierfür gibt es inzwischen entsprechende smarte Rauchmelder sowie smarte Wassersensoren, welche euch umgehend über eine drohende Gefahr informieren.

Auch ist es möglich, das Abschalten des E-Herdes beim Verlassen der Wohnung zu realisieren.

Auch die Beschattung ist ein weiterer Faktor, welcher den Bewohnern mehr Sicherheit geben kann. Diese bietet einerseits Sicherheit vor Einbrechern, andererseits bietet diese aber auch automatisierten Sichtschutz, ohne dass ein Handschlag getan werden muss.

Sofern die von Haus aus hinterlegte Schalteranwendung für Senioren oder Menschen mit Handicap körperlich zu Problemen führt, kann dies ganz individuell angepasst werden (z.B. anstatt Doppelklick Langzeitklick).

Zur Veranschaulichung hier noch ein Video von betreutem Wohnen mit Smart Home Technik:

Wir als Elektriker und Loxone Goldpartner in Bremen schnüren euch individuell ein Paket auf die Bedürfnisse der Bewohner angepasst. Bucht gleich einen kostenlosen Termin für eine Erstberatung und wir beraten euch in jeder Hinsicht. Zaubert euch und/oder euren Liebsten wieder ein Lächeln auf die Lippen, ihr werdet sehen – es lohnt sich!

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